Trauer verändert uns

Nach dem Verlust einer geliebten Person kommt uns die Welt völlig verändert vor, da unser Selbst und unsere Wahrnehmung zum Leben sich stark verändern. Nichts ist, wie es einmal war. Alles wirkt anders und völlig verändert, selbst die alltäglichsten Dinge.

Körper und Seele stehen unter Schock

Anfänglich weisen Körper und Seele sogar Symptome eines schweren Schocks auf. Wir spüren den Verlustschmerz kaum, was sich mit einem erhöhten Adrenalin Ausschuss erklären lässt, aber auch damit, dass wir in den ersten Tagen und Wochen stark abgelenkt sind.

Es gibt viel zu tun

Nun gilt es nämlich den Leichnam des Verstorbenen pietätvoll zu verabschieden und sowohl bürokratische als auch finanzielle Themen abzuwickeln. Zudem müssen alle Angehörigen informiert und die Trauerfeier organisiert werden. Somit ist die anfängliche Trauerphase von Stress und vielen Menschen begleitet.

Wenn die Stille zurückkehrt

Doch bald wird es zunehmend ruhig um uns. Unser Tun wird stiller und das Gefühl der Trauer immer lauter. Es gelingt uns kaum noch, das Gleichgewicht zwischen Trauer und Freude wieder herzustellen, da die Last der Trauer deutlich überwiegt. Die Leichtigkeit des Lebens schwindet und mit ihr auch die Lebenskraft. Selbst die Sonne scheint hinter dem grauen Schleier der Trauer verschwunden zu sein.

Wählen zwischen Rückzug und Gesellschaft

Mal ziehen wir uns total zurück, obwohl die Einsamkeit so sehr erdrückt. Dann drängt es uns wieder hinaus, obwohl wir nicht wirklich wissen wohin. Wir fühlen uns plötzlich von allen Mitmenschen unverstanden, obwohl wir erkennen, dass wir uns selbst nicht mehr verstehen.

Und doch geht das Leben weiter…

Wir fragen uns, wie das Leben jetzt weitergehen soll. Und reagieren verletzt, gar empört, wenn wir feststellen, dass es das jedoch tut! Wie kann das Rad des Lebens einfach unbekümmert weiterdrehen, wo sich unser Sein vor Kummer nahezu krümmt?

Der erste Schritt auf dem Weg der Trauerbewältigung

An dieser Stelle bemerkt der Betroffene, dass er die schwere Last der Trauer nicht mehr alleine tragen möchte, sondern diese mit einem Trauerbegleiter oder einer Trauergruppe teilen will.

Besuchen Sie uns in der „aufBlick“ Beratungspraxis

Wir ermutigen Sie dazu, die Praxis „aufBlick“ aufzusuchen, wenn Sie einen Teil der Trauer liebevoll verarbeiten möchten. Gemeinsam gehen wir die verschiedenen Stufen der Trauer mit Ihnen durch, unterstützen Sie liebevoll darin, Ihr neues Leben in veränderter Form anzunehmen und helfen Ihnen dabei, schmerzhafte Gefühle in kostbare Erinnerungen umzuwandeln. Keine Sorge, wir wollen den Verstorbenen keinesfalls aus Ihren Gedanken oder ihren Gefühlen verdrängen. Im Gegenteil, je mehr wir von dem bleiernen Schmerz lindern und diesen durch aktive Trauerarbeit loslassen, umso mehr Raum verbleibt für die Liebe zur verstorbenen Person.

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